SP und SSW fordern die dänische Regierung auf, jetzt zu handeln, um die Staus an der Grenze zu reduzieren

3. August 2020

Die Situation an der dänisch-deutschen Grenze ist völlig unhaltbar. Das meinen die Vorsitzenden der beiden Minderheitenparteien Carsten Leth Schmidt von der SP und Flemming Meyer vom SSW. Die täglichen Staus an der Grenze, wo die Leute oft fast eine Stunde warten müssen, um nach Dänemark einzureisen, sind eine große Belastung für Pendler, Touristen und die Bewohner des Grenzlandes. Die Grenzkontrolle, so wie sie derzeit gehandhabt wird, schadet der Integrität des Grenzlandes und der Mobilität in der Region.

Carsten Leth Schmidt und Flemming Meyer: “Das ist nicht die Normalisierung des Grenzlandes, die uns in Aussicht gestellt wurde. In großen Teilen Europas ist die Grenzkontrolle wieder abgeschafft worden, obwohl der Infektionsdruck höher ist als in Deutschland und Dänemark. Wir fordern die Regierung auf, jetzt zu handeln, und haben eine klare Erwartung, dass die notwendigen Ressourcen bereitgestellt werden, damit die Grenzkontrolle so durchgeführt wird, dass die Bewohner des Grenzlandes und die Pendler freie Fahrt haben. Z.B. könnte mehr Personal an der Grenze eingesetzt werden, um eine weitere Spur für Pendler zu öffnen, oder man könnte mehrere Grenzübergänge wie Sofiedal und Rudbøl öffnen.”