Der Juli ist der Disability Pride Month. Ein Monat, der den Fokus auf Menschen mit Behinderungen, ihre Rechte, ihre Identität und ihren Beitrag zur Gesellschaft richtet – aber auch auf die Barrieren, die einer gleichberechtigten Teilhabe noch immer im Wege stehen.

Der Disability Pride Month hat eine eigene Flagge mit farbigen Streifen, die verschiedene Formen von Behinderungen symbolisieren: körperliche Behinderungen, Neurodivergenz, unsichtbare und nicht diagnostizierte Behinderungen, psychische Beeinträchtigungen sowie Sinnesbehinderungen.

Disability Pride bedeutet nicht, Behinderungen zu romantisieren oder so zu tun, als sei der Alltag immer leicht. Es geht darum, dass sich niemand für das schämen muss, was er oder sie ist. Und es geht darum, den Blick von Mitleid und Einschränkungen hin zu Gleichberechtigung, Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und dem Recht zu richten, Teil der Gemeinschaft zu sein.

Das entspricht ganz der Behindertenpolitik der Schleswigschen Partei.

Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen ein selbstbestimmtes Leben führen und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Niemand darf aufgrund einer Behinderung benachteiligt werden, und Menschen mit Behinderungen müssen einbezogen werden, wenn Entscheidungen getroffen werden, die sie betreffen. Barrierefreiheit bedeutet nicht nur, physische Hindernisse zu beseitigen, sondern auch echte Teilhabemöglichkeiten in der Schule, am Arbeitsplatz, im Wohnumfeld und in der Freizeit zu schaffen.

Gösta Toft

Vorsitzender vom SP-Regionsausschuss