Politik mit Wirkung
Für die Schleswigsche Partei bedeutet Politik, gemeinsame Lösungen zu finden – nicht Lager zu bilden.
Wir bauen Brücken, wo andere Grenzen ziehen, und übernehmen Verantwortung in unseren vier Heimatkommunen: Apenrade, Hadersleben, Tondern und Sonderburg.
Wir waren die treibende Kraft hinter der Entwicklung einer gemeinsamen nordschleswigschen Planstrategie und haben die Zusammenarbeit zwischen den vier Kommunen in den Bereichen IT, Tourismus und Wirtschaft gestärkt.
Im Jahr 2024 sicherten wir die Unterstützung für eine neue Kooperationsstrategie für Nordschleswig.
Zugleich waren wir Vorreiter des deutsch-dänischen Zusammenwirkens – von der Kulturregion Sønderjylland-Schleswig bis hin zu konkreten Initiativen in den Bereichen Katastrophenschutz, Energie und Umwelt im Flensburger Fjord.
Wir bauen Brücken, wo andere Grenzen sehen – für Nordschleswigs Zukunft.
Untenstehend findest du eine Auswahl der Ergebnisse, die wir in Nordschleswig erreicht haben.
Hadersleben – grüne Richtung, lokales Handeln
In Hadersleben hat die Schleswigsche Partei eine klare grüne Richtung vorgegeben und dazu beigetragen, Ambitionen in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Wir haben den Klimaeinsatz gestärkt, Raum für Dialog geschaffen und die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt gestellt.
Klimaschutz mit konkreten Ergebnissen
Hadersleben hat einen langfristigen Klimaplan mit dem Ziel einer 70 %igen CO₂-Reduktion bis 2030 und Klimaneutralität bis 2050 beschlossen. Bereits jetzt wurden 190 neue Ladestationen installiert, die Küstengebiete bei Kelstrup und Hejsager werden gegen Überschwemmungen gesichert, und wir setzen uns für lokale grüne Energie sowie eine günstigere und nachhaltige Versorgung in den Dörfern ein.
Bürgerbeteiligung an der Transformation
Der Grüne Rat wurde um eine direkte Bürgerbeteiligung erweitert, und neue Dialogformen geben der Gemeinschaft eine zentrale Rolle in der grünen Entwicklung. Freiluftleben und Sportvereine sind aktiv an den Projekten beteiligt – von der Fjordbadestelle bis zu neuen Radwegen.
Zusammenarbeit für Bildung und Arbeitskräfte
Wir sichern und entwickeln lokale Bildungseinrichtungen wie das Sonic College, arbeiten gezielt daran, Fachkräfte zu gewinnen, und stärken die Zusammenarbeit zwischen Kommune, Wirtschaft und Unternehmen.
Fjord, Natur und Tourismus als Stärke
Der Haderslebener Damm und die Förde werden in enger Zusammenarbeit mit Landwirtschaft, Wirtschaft und Organisationen weiterentwickelt. Das Fjordbad mit Wellness- und Bewegungsangeboten, die Tourismusstrategie sowie das Verbot von Grundschleppnetzen im Kleinen Belt zeigen den Weg zu einer gesunden Natur und neuen Chancen für die lokale Entwicklung.
Kultur und Stadtleben in der gesamten Kommune
Teatret Møllen als Regionales Theater, das Bispen-Zentrum in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bücherei, die Unterstützung für Segel- und Rudervereine, das neue Schwimmbad am Udsigten sowie Fördermittel für Innenstädte und Dörfer sichern eine lebendige Kultur, starke Gemeinschaften und attraktive Rahmenbedingungen in der gesamten Kommune.
Gestärkte Organisation und breite Zusammenarbeit
Die Kommune arbeitet gezielt daran, das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu verbessern und den Krankenstand zu senken. Gleichzeitig beteiligt sich Hadersleben aktiv an der südjütischen Zusammenarbeit in den Bereichen IT, Kultur und Wohlfahrt – und profiliert sich als starker Teil des Grenzlandes mit besonderen internationalen Möglichkeiten.
Tondern – starke Gemeinschaft, solide Ergebnisse
In Tondern haben wir die Zusammenarbeit gestärkt, die grüne Transformation auf die Tagesordnung gesetzt und neue Rahmenbedingungen für Kultur, Kinder und Senioren geschaffen.
Breite Zusammenarbeit
Vier Haushaltsvereinbarungen in vier Jahren – jedes Mal mit allen Parteien. Die meisten Beschlüsse im Stadtrat werden mit voller oder nahezu voller Einigkeit gefasst, und alle Parteien sind im Finanzausschuss vertreten. Für die Schleswigsche Partei basiert die Arbeit auf Einigkeit, Offenheit und einem starken Team, das bereit ist für die Wahl 2025.
Wirtschaft und Arbeitsplätze
Tondern hat die Finanzen im Griff und verfügt über eine solide Rücklage. Die Arbeitslosigkeit gehört mit 1,7 % im Jahr 2024 zu den niedrigsten im Land. Immer mehr Menschen kommen aus der öffentlichen Unterstützung heraus, und 95 % der ukrainischen Geflüchteten sind in Arbeit. Gleichzeitig zieht die Kommune neue Einwohnerinnen und Einwohner an und hält das Wachstum bei den Arbeitsplätzen stabil.
Kinder, Jugendliche und Bildung
Der frühe Deutschunterricht ab der 0. Klasse bleibt erhalten, und eine feste Hausmeisterregelung bietet den Kindertageseinrichtungen praktische Unterstützung. Ein Jugend- und Kulturrat sowie neue Ausbildungsmöglichkeiten – etwa in der Pädagogik und als Informatiker (Datamatiker) – stärken die Chancen junger Menschen. Eine besondere Initiative hilft Jugendlichen in psychiatrischer Behandlung, den Weg zurück in Ausbildung und Arbeit zu finden.
Senioren und Pflege
Die Kommune Tondern liegt landesweit auf Platz 2, wenn es um die Zufriedenheit älterer Menschen mit der häuslichen Pflege geht – ein klarer Beweis für Qualität und Sicherheit im Alltag. Die finanzielle Stärkung des Seniorenbereichs wird fortgesetzt, damit eine würdige und verlässliche Pflege auch künftig selbstverständlich bleibt.
Stadtentwicklung und Gemeinschaft
Tondern erlebt neue Impulse durch den Hafen, Wohnbauprojekte, Radwege sowie neue Sport- und Freizeiteinrichtungen in Toftlund, Skærbæk und Lakolk. Die Kultur wird gestärkt durch das geplante Wegner-Museum, die Weiterentwicklung der alten Schule auf Rømø und die Unterstützung lokaler Leuchttürme wie das Museum Sønderjylland, Zeppelin Tondern und das 750-jährige Jubiläum von Lügumkloster.
Grüne Energie und Zusammenarbeit
Die Strategie für erneuerbare Energien (VE-Strategie) stellt sicher, dass neue Energieanlagen auch den örtlichen Gemeinschaften zugutekommen – etwa durch grüne Förderfonds für Vereine. Die Strategie ermöglicht es Unternehmen, eigene grüne Energie zu erzeugen und neue Investitionen anzuziehen. Gleichzeitig stärkt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit den Katastrophenschutz, die Kultur und den Alltag in der Grenzregion.
Sonderburg – Verantwortung, Entwicklung und Gemeinschaft
In Sonderburg setzen wir unsere Ambitionen in konkrete Ergebnisse um – von der grünen Transformation und einer stärkeren Zusammenarbeit bis hin zu besseren Rahmenbedingungen für Kinder, Senioren, Kultur und Gemeinschaft.
Bildung und starke Lernumgebungen
Mehr Ausbildungs- und Studienplätze ziehen junge Menschen in die Stadt. Die neue Alssund-Schule und große Investitionen in die Volksschulen – Das Jahrzehnt der Schulen – sichern bessere Lernbedingungen, Wohlbefinden und Raumklima für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig entwickeln wir weiterhin die Kindertagesstätten, damit schon die Kleinsten die besten Voraussetzungen von Anfang an erhalten.
Grüne Energie, Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung
Sonderburg geht bei der grünen Umstellung mit gutem Beispiel voran – auf lokaler Grundlage und mit klaren Rahmenbedingungen für künftige Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Wir verbinden Verantwortung für das Klima mit lokaler Entwicklung, sodass die gesamte Kommune von den Vorteilen profitiert – und sichern zugleich unsere Position als eine der unternehmensfreundlichsten Kommunen Dänemarks.
Kinderfreundliche Kommune und starke Familien
Wir sind auf dem Weg, als UNICEF-zertifizierte kinderfreundliche Kommune anerkannt zu werden. Eine neue, ganzheitliche Kinder- und Familienpolitik sowie bessere Rahmenbedingungen für Wohnen, Einrichtungen und Alltag gewährleisten Wohlbefinden und Sicherheit für Familien in der gesamten Kommune.
Starke Wohlfahrt und fachliche Entwicklung
Mehr Ressourcen für die technischen und sozialen Bereiche stärken die Fachkompetenz, verbessern die Fallbearbeitung und schaffen mehr Zusammenhänge in den zentralen Aufgaben der Kommune. Gleichzeitig stärkt die Kommune die Unterstützung von Angehörigen durch Beratung, Einbeziehung und bessere Zusammenarbeit.
Mobilität zwischen Land und Stadt
Ein gestärkter öffentlicher Nahverkehr mit der Erweiterung der Buslinie 223, neuen Flexrouten und NaboGo sorgt für bessere Transportmöglichkeiten und verbindet die Kommune enger – zum Vorteil von Land und Stadt. Mit der Wiedereinführung der Jugendkarte können mehr junge Menschen wieder günstiger und sicher zur Schule und innerhalb der Kommune reisen.
Kultur, Sport und Gemeinschaft
Sonderburg investiert sowohl in Breiten- als auch in Spitzensport sowie in die Kultur. Neue und moderne Sportanlagen und Einrichtungen schaffen attraktive Bedingungen für Vereine, Freiwillige und Talente. Das stärkt den Zusammenhalt, bietet Raum für Entwicklung und bereitet uns auf große Ereignisse wie das DGI-Landsstævne 2029 in Nordschleswig vor.
Apenrade – lokal verankert, breit vernetzt
In Apenrade haben wir als Teil der politischen Mehrheit Stabilität und Ausgleich geschaffen – in der Stadt wie auf dem Land.
Wohnraum und sichere Gemeinschaften
Neue Seniorenwohnungen in Rens, Genner, Rødekro, Ravsted, Bylderup-Bau und Hjordkær ermöglichen es mehr Menschen, ihr ganzes Leben am selben Ort zu bleiben, und stärken damit die Entwicklung der Dorfgemeinschaften. Eine neue Basis für die Haus- und Krankenpflege in Bylderup-Bau bringt die Hilfe näher zu den Bürgerinnen und Bürgern und verbessert die Versorgung im lokalen Umfeld.
Stadtentwicklung und starke Gemeinschaften
Die Strandpromenade ist fertiggestellt und verbindet Stadt und Wasser mit neuen Erlebnissen und Leben. Gleichzeitig werden Gemeindehäuser und lokale Kulturinitiativen gestärkt – als wichtige Orte für Zusammenhalt und Gemeinschaft.
Verantwortungsvolle Finanzen, Zusammenarbeit und Sicherheit
Breite Haushaltsvereinbarungen sichern Stabilität und Ausgewogenheit im kommunalen Haushalt. Gleichzeitig investiert Apenrade in Kooperationen mit anderen Kommunen – etwa bei der jährlichen nordschleswigschen Wohn- und Arbeitsmesse sowie in grenzüberschreitenden Projekten. Das stärkt unsere Handlungsfähigkeit, verbessert das Krisenmanagement und schafft mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger.
Kinder, Fürsorge und Wohlfahrt nah bei den Menschen
Die Fjordschule wurde renoviert und modernisiert, sodass besonders schutzbedürftige Kinder bessere Voraussetzungen für Wohlbefinden und Lernen erhalten. Eine neue integrierte Kindertagesstätte in Tingleff stärkt die Struktur der Kindereinrichtungen in der Kommune.
Zugleich wird der Dänischunterricht an Minderheiten- und freien Schulen in der Kommune Apenrade ausgebaut, damit zugezogene Kinder die dänische Sprache schneller erlernen und sich besser integrieren können.
Wirtschaft und Arbeitsplätze
Der Hafen von Apenrade wird kontinuierlich als zentrale Drehscheibe für Wachstum, Arbeitsplätze und internationale Verbindungen weiterentwickelt. Der Hafen behauptet seine Position als wichtiger Motor für die Wirtschaft der Kommune.
Grüne Energie und Zukunftspotenzial
Mit großen Investitionen in erneuerbare Energien und Power-to-X (PtX) ist Apenrade auf dem besten Weg, ein Knotenpunkt der zukünftigen Energieproduktion zu werden – mit Chancen für lokale Entwicklung und neue Arbeitsplätze.
Zugleich investieren wir in interkommunale Zusammenarbeit, etwa bei der weiteren Ausweisung des Flensburger Fjords als UNESCO-Biosphärengebiet, um gemeinsame Entwicklung, Klimaschutz und regionale Kooperation zu stärken.